Die c/o pop, welche Musik und Popkultur in allen Facetten mit renommierten Künstlern repräsentiert, startete 2009 in komplett neuen Locations zum 6. Mal im Herzen von Köln. Das Festival positionierte sich unter dem Motto "Pop Culture 2.0" mit einem inhaltlich neu ausgerichteten Business-Bereich, die Convention, sowie einem noch umfangreicherem Festivalprogramm. 

Am Offenbachplatz vor Oper und Schauspielhaus fanden die Macher eine äußerst attraktive Open Air Fläche und mit den Opernterrassen eine angesagte neue Partyadresse mit bis zu drei Floors. Hier und im Schauspielhaus gingen die gut besuchten Convention Veranstaltungen über die Bühne, die von contour mit ausgereiftestem technischem Equipment ausgestattet wurden, die dem fünf Tage langem satten Musikprogramm Stand hielt. Unzählige bekannte Locations, u.a. die Philharmonie und das Gloria, zählten dieses Jahr zu den Konzerttempeln des Festivals.

Seit Beginn der c/o pop Geschichte 2004 ist contour der zuverlässige Partner für die mobile Veranstaltungstechnik. Ob fliegende Bauten, Lichtkonzepte oder Soundinstallationen - contour liefert jahrelanges Know How und Ideen für die angesagtesten Künstler und Projekte.

 

 

Eine besondere Herausforderung für contour war wieder einmal die Auflage gemäß der Freizeitlärmrichtlinie. Die Veranstalter mussten laut Genehmigung auf dem Offenbachplatz einen Schallpegel von 65db(A) Leq in unglaublichen 18m Entfernung hinter der Bühne am nächstgelegenen schützenswerten Fenster einhalten. Eine scheinbar unlösbare Aufgabe, selbst wenn man nur einen bescheidenen mittleren Konzertpegel von 90db(A) für die Zuschauer wünscht.
Und so ergab die Prognose von Michael Mück, Cuemix Eventbetreuung und angestellter Lärmgutachter der ADU Cologne GmbH Köln, auch einen max. Wert von ca. 93db(A) vor der Bühne und 78db(A) am FOH. "Zu wenig für ein zeitgemäßes Konzert" befanden die contour Audio Spezialisten und planten mit Mück ein exakt positioniertes Meyer Sound M'elodie System mit Cardioid Subwoofern und Phasenanpassung ans Monitorsystem. Jedes halbe db(A) zählte. Der Abfall der M'elodie Systeme durfte max. 3db auf 30m Platztiefe betragen und die Auslöschung der Subs nach hinten musste maximal sein. Mittels der bewährten Prediction Software MAPP Online, exakter Positionierung und genauer SIM 3 Messung, konnte der max. Pegel für die Zuschauer auf ordentliche 96db(A) Leq im vorderen Bereich der Bühne gebracht werden - also eine gute Lautstärkeverdopplung gegenüber der Prognose und den Befürchtungen des Veranstalters. Gefühlt war es immer noch kein sehr lautes Konzert, aber der hervorragende Sound besonders von "Whitest Boy Alive" sorgte für echtes Konzertfeeling auf einem sehr exklusivem Platz in Mitten der Kölner Innenstadt bei eingehaltener Lärmschutzauflage.

Weitere Infos rund um die c/o pop finden Sie unter: www.c-o-pop.de

 

Mit über 140.000 Klicks auf YouTube hat der Künstler Patrick Wolf, der als Headliner am 13.08.09 auf dem Offenbachplatz das letzte Set spielte, auch im Nachhinein noch großes Aufsehen erregt. Das von einem Besucher mitgeschnittene Handyvideo zeigt den unzufriedenen Patrick Wolf in Konfrontation mit den reellen Auftritts- und Festivalbedingungen in der Kölner Innenstadt. Der Künstler hatte sein Programm deutlich überzogen und überreagierte auf die strikte Beendung seines Konzertes durch die Produktionsleitung, die er dann mit Mirofonsendern, -stativen und einem Barhocker bewarf. Zum Glück gab es nur Sachschaden an den Sendersystemen und der Künstler entschuldigte sich wenig später offiziell auf seiner Homepage.

Patrick Wolf auf YouTube